The Sky is the limit!

Sagt man doch so, oder? Wenn man hoch hinaus will? Aber wollen manche das wirklich? Oder landen sie auf dem Mond? Oder gehen gar über Leichen?

The Sky is the limit! Sagt man so, oder? Naja. Eine Lebensepisode, heute aus dem Nähkästchen.

Vor einiger Zeit beschloss ich, das gute alte Abo bei Sky zu kündigen. Warum? Ich schaute eigentlich gerne Bundesliga, Filme wurden weniger, Netflix kam an den Start und da war bei der Kostensituation die Entscheidung recht einfach. Zumal mit einer Dauerkarte beim Club des Herzens bei der Eintracht sowieso nur Auswärtsspiele im Fernsehen in Frage kamen.

Naja, dann kam irgendwie dieser komische Virus ins Spiel. Ätzend. Die Stadien schlossen, Geisterspiele kamen auf, ich konnte gar nichts mehr sehen. Höchstens hören. Das war auch ganz nett, erinnerte mich dann irgendwie an die 90er zurück. Es fehlte mir was.

Und dann kam ein gar nicht mal unspannendes Angebot bei uns in der Firma über ein Vorteilsportal. Taschenrechner raus, Sky, Netflix, DAZN, zusammenzählen, keine große Differenz zum Jetzt mit Netflix, manchmal DAZN, ab und an ein Sky Ticket. Ok, 12 Monate, gibst ihnen eine Chance.

Dann kam die 3. Abrechnung inklusive Abbuchung. Ungefähr dreifacher Preis des vereinbarten Abopreises. Hä? Ab in die Rechnung. Gutschriften und Boni waren auf einmal keine Gutschriften mehr sondern Gutschriften mit negativen Vorzeichen, also Abbuchungen. Ab ans Telefon. Kontakt eins: ein sehr netter Kundendienstmitarbeiter. Oh, ja, das ist komisch. Ich würde Sie gerne weitergeben. Ok.

Eine nette Kundendienstmitarbeiterin mit Zugriff auf Finanzdaten. „Tut mir leid, das haben wir gründlich vermasselt!“. Ehrlich war sie ja. Wie machen wir weiter? Nun, äh, das ist ist ein Problem, ich kann das im Januar gerne zurück überweisen, abzüglich der Gebühr für Januar. Grummelnder korken, aber ok, Fehler passieren, insolvent bin ich glücklicherweise deshalb ja nicht.

Dann kommt der Januar. Reguläre Abbuchung, korrekte Rechnung. Von der Gutschrift keine Spur. Korken grummelt. Denkt sich: wenn das am Telefon nicht klappt, dann wählen wir doch eins aus. Genau. Social Media. Man rühmt sich ja bei Sky, dort Anfragen ernst zu nehmen und zu beantworten.

Also… lest selbst. Inklusive Antworten. Ich kann dazu nur raten!

Per DM klärte sich dann auf, dass wohl die nette Kollegin da im Dezember vergas, das ganze an die richtige Stelle weiterzuleiten, zur Kostenklärung und Gutschrift. Ehrlich sind sie ja. Hoffe ich.

Jetzt bleibt die Spannung hoch auf die nächsten Tage. Ich erwarte da jetzt schon eine zügige Rückmeldung, das kommunizierte ich auch.

In jedem Fall kann ich mich erinnern, was Gründe waren, damals zu kündigen. Kundenservice geht anders. Gerade in kritischen Fällen. Vielleicht sollten die bei Sky mich mal fragen, was ich so täglich im Job mache.

The Sky is the limit. Vielleicht auch nur ein fly me to the moon. Oder einfach an allem vorbei in die Tiefen des Weltraums. Über Leichen gehen. Servicewüste Deutschland? Weiß nicht. Servicewüste Sky? Das hängt davon ab wie schnell, wie offen und wie gut das jetzt durchkommuniziert wird. Und wie die Lösung aussieht. Und über die Sky Q IPTV-Boxen, ihre Bugs und fehlende Kanäle auf anderen TV-Boxen, darüber reden wir dann ein anderes Mal.

1 Gedanke zu „The Sky is the limit!“

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